Anpfiff Jugendräume - Wir sind dabei!

Sportvereine als Bildungsorte: „Anpfiff Jugendräume“ geht in die zweite Runde

Anlässlich seines 25‑jährigen Jubiläums setzt Anpfiff ins Leben das Projekt „Anpfiff Jugendräume – Wir geben Bildung einen Raum“ fort und startet mit 20 Sportvereinen in die zweite Runde. Ziel des Projekts ist es, bestehende Vereinsräume gezielt zu modernen Jugendräumen weiterzuentwickeln und Sportvereine als Orte der Begegnung, Bildung und persönlichen Entwicklung für junge Menschen zu stärken. Der offizielle Auftakt der neuen Projektrunde fand am 17. April 2026 in der KLIMA ARENA Sinsheim statt, wo die teilnehmenden Vereine erstmals gemeinsam vorgestellt wurden.

Für die Umsetzung stellt die Dietmar Hopp Stiftung eine Fördersumme von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Jeder beteiligte Verein erhält eine Unterstützung von bis zu 55.000 Euro. Ergänzt wird die finanzielle Förderung durch eine zweijährige fachliche Begleitung durch Anpfiff ins Leben. „Wir stehen den Vereinen von der ersten Idee bis zur Umsetzung beratend zur Seite“, erklärt Sebastian Ebeling, Projektleiter von Anpfiff Jugendräume. Im Mittelpunkt stehen Jugendräume, die mehr sind als Treffpunkte vor oder nach dem Training: Orte, an denen Lernen, Austausch, Beteiligung und soziales Miteinander selbstverständlich Platz finden.

„Jugend braucht Räume. Und Vereine, die sie aktiv gestalten“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben. Sportvereine seien für viele junge Menschen ein prägender Lebensraum. Mit Anpfiff Jugendräume wolle man diesen Raum bewusst erweitern und Vereine in ihrer gesellschaftlichen Rolle stärken.

Ein zentrales Element des Projekts ist die ganzheitliche Unterstützung der teilnehmenden Vereine. Dazu zählen unter anderem Gebäude- und Energiegutachten, die von SES-Ingenieure durchgeführt werden, sowie die Begleitung bei der Planung und Gestaltung der neuen Jugendräume. Parallel werden Ehrenamtliche in Bereichen wie Projektmanagement, Fundraising und Kommunikation qualifiziert, um Vereinsstrukturen langfristig zu stärken. Für die konkrete Umsetzung stehen den Vereinen starke Partner zur Seite: IKEA Walldorf unterstützt bei der Möblierung und räumlichen Gestaltung, Hochwarth IT begleitet die IT-Einrichtung, Conrad Electronic übernimmt die technische Ausstattung und HORNBACH stellt Gutscheine für die bauliche Umsetzung der Räume zur Verfügung.

Die zweite Projektrunde baut auf den Erfolgen der ersten Phase auf. In der ersten Runde wurden 20 Jugendräume realisiert, mehr als 8.000 Kinder und Jugendliche erreicht und Bildungs- sowie Beteiligungsangebote dauerhaft im Vereinsalltag verankert. Auch das Ehrenamt konnte nachhaltig gestärkt werden. Entsprechend positiv fällt das Fazit der Dietmar Hopp Stiftung aus. „Anpfiff Jugendräume zeigt, wie wirkungsvoll Investitionen in Vereinsstrukturen sein können“, sagt Heike Bauer, Leitung der Stiftung. Die Verbindung aus finanzieller Förderung und professioneller Begleitung schaffe nachhaltige Wirkung für Vereine und für junge Menschen.

An der zweiten Projektrunde nehmen Sportvereine aus Baden‑Württemberg und Rheinland‑Pfalz teil – darunter Mehrspartenvereine ebenso wie Fußball‑, Hockey‑ oder Schwimmvereine. Mit dabei sind TSV Kürnbach, FV Neuthard, 1. FC Nußbaum, SV 1919 Schriesheim, FV 1924 Freinsheim, FV Fortuna Kirchfeld, Turnverein 1890 Bammental, Hockeyclub Blau‑Weiß Speyer, TuS Neuhofen, SV 1962 Bruchsal, TV Friedrichstal, SC Olympia Lorsch, FC Alemannia Wilferdingen, FC Badenia St. Ilgen, TSV Neudenau, SK Neptun Leimen, TSV 1895 Oftersheim, DJK/FC Ziegelhausen‑Peterstal, VSK Germania Niederfeld, DJK Hockenheim sowie Turnverein Schwetzingen.

„Wir entwickeln gemeinsam mit den Vereinen Räume, die junge Menschen stärken und echte Teilhabe ermöglichen“, betont Sebastian Ebeling. Gerade in einer zunehmend komplexen Lebenswelt seien Jugendräume wichtige Orte der Orientierung, des Miteinanders und der persönlichen Entwicklung. Genau hier setzt Anpfiff Jugendräume an: gemeinsam mit engagierten Vereinen und starken Partnern.

FV Neuthard gehört zu den ausgewählten Vereinen im Projekt „Anpfiff Jugendräume“

Der FV Neuthard freut sich außerordentlich, bekanntgeben zu dürfen, dass wir offiziell Teil des Projekts „Anpfiff Jugendräume“ von Anpfiff ins Leben sind. Aus insgesamt 119 Bewerbungen wurden lediglich 20 Vereine ausgewählt – und wir sind einer davon. Diese Entscheidung erfüllt uns mit großem Stolz und zeigt, welchen Stellenwert unsere Jugendarbeit inzwischen erreicht hat.

Mit der Teilnahme an „Anpfiff Jugendräume“ setzen wir ein klares Zeichen für Jugendförderung, soziale Verantwortung und ein sicheres, unterstützendes Umfeld für alle jungen Menschen in unserem Verein. Das Projekt stärkt nicht nur unsere sportliche Arbeit, sondern vor allem die persönliche Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen.

Was bedeutet das für den FV Neuthard?
  • Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung unserer Jugendspieler

  • Schaffung von Räumen, in denen sich Kinder und Jugendliche wohl und sicher fühlen

  • Ganzheitliche Förderung – sportlich, sozial und persönlich

  • Aktives Engagement für Schutz, Prävention und Aufklärung


Wir sind stolz darauf, diesen Weg gemeinsam mit Anpfiff ins Leben zu gehen und unsere Jugendarbeit damit auf ein neues Niveau zu heben. Für uns ist es ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Vereinsarbeit, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Offizielle Pressemitteilung von Anpfiff ins Leben
20 Sportvereine starten in zweite Runde von „Anpfiff Jugendräume“ – 1,5 Millionen Euro für moderne Bildungs‑ und Begegnungsräume

Sinsheim/Walldorf, 17. April 2026. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens setzt Anpfiff ins Leben das Projekt „Anpfiff Jugendräume – Wir geben Bildung einen Raum“ fort. In der zweiten Förderrunde werden 20 Sportvereine dabei unterstützt, bestehende Vereinsräume zu modernen Jugend- und Bildungsräumen weiterzuentwickeln. Die Dietmar Hopp Stiftung stellt hierfür insgesamt 1,5 Millionen Euro bereit. Zusätzlich werden die Vereine über zwei Jahre hinweg fachlich von Anpfiff ins Leben begleitet. Beim Auftakt in der KLIMA ARENA in Sinsheim wurden die teilnehmenden Vereine erstmals vorgestellt.

Das Programm stärkt Sportvereine als zentrale Orte für Kinder und Jugendliche weit über den Sport hinaus. Die geförderten Vereine erhalten jeweils bis zu 55.000 Euro sowie eine umfassende fachliche Begleitung, um ihre Räume zu niedrigschwelligen Bildungs- und Begegnungsorten auszubauen. Teil des Projekts sind unter anderem Gebäude- und Energiegutachten, Unterstützung bei der Raumgestaltung sowie Ausstattung mit Möbeln und Technik. Ergänzend werden Ehrenamtliche in Bereichen wie Projektmanagement, Fundraising und Kommunikation qualifiziert.

„Jugend braucht Räume. Und Vereine, die sie aktiv gestalten“, sagt Jörg Albrecht, 1. Vorsitzender von Anpfiff ins Leben und ergänzt: „Sportvereine sind für viele junge Menschen ein prägender Lebensraum. Mit Anpfiff Jugendräume schaffen wir Orte, an denen Bildung, persönliche Entwicklung und Gemeinschaft ganz selbstverständlich zusammenkommen – direkt dort, wo sich junge Menschen gerne aufhalten: im Sportverein.“

Die zweite Förderrunde baut auf den Erfolgen der ersten Projektphase auf. Dort entstanden 20 Jugendräume, über 8.000 Kinder und Jugendliche wurden erreicht, das Ehrenamt wurde gestärkt und Bildungsangebote fest im Vereinsalltag verankert.

Auch die Dietmar Hopp Stiftung zieht ein positives Fazit. „Anpfiff Jugendräume zeigt, wie wirkungsvoll Investitionen in Vereinsstrukturen sind. Die Verbindung aus finanzieller Förderung und professioneller Begleitung schafft nachhaltige Wirkung für Vereine und junge Menschen“, sagt Heike Bauer, Leitung der Dietmar Hopp Stiftung.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden die ausgewählten Vereine offiziell vorgestellt. Die Veranstaltung bot neben Grußworten und Projektvorstellungen auch Raum für Austausch, Interviews und Einblicke in die geplanten Entwicklungen vor Ort. „Wir begleiten die Vereine von der Idee bis zur Umsetzung und entwickeln gemeinsam Räume, die junge Menschen stärken und echte Teilhabe ermöglichen“, sagt Sebastian Ebeling, Leiter des Projekts bei Anpfiff ins Leben. „Jugendräume sind wichtige soziale Infrastruktur. Sie geben Halt, Orientierung und Chancen – gerade in einer zunehmend komplexen Lebenswelt.“

Entscheidend ist dabei der Wille der Vereine, Jugendlichen über die sportliche Ausbildung hinaus zusätzliche Begegnungs- und Bildungsräume zu eröffnen.

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